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Von am 4. Februar 2014 in Allgemein, Mitarbeiter

Seit über einem Jahr fahre ich täglich nach Ellmau, seit über einem Jahr bin ich Teil von Travel Partner. Ich habe in meinem Arbeitsalltag bereits eine gewisse Routine entwickelt und weiß was ich wann und wie erledige. Ich kenne alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, war bei den Musikveranstaltungen Musikherbst und Musikfrühling dabei, war mit auf der ITB und hatte auch beim Faschings-Skitag, der Weihnachtsfeier und der Ranchparty richtig viel Spaß!

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Und plötzlich ist alles anders
Ich bin nervös und unsicher, habe Angst Fehler zu machen. Ständig muss ich meine Kollegen um  Hilfe und Rat fragen, ich freue mich jeden Tag darauf Neues zu lernen und schreibe jeden Arbeitsschritt der mir gezeigt wird fleißig mit, wie ein Schulkind. Ein eigenartiges Gefühl ist das, aber ein gutes. Der Grund dafür ist nicht etwa, dass ich an Amnesie leide – ich habe einen neuen Job. Neue Herausforderungen, neue Aufgaben warten auf mich. Nein, ich habe nicht gekündigt. Immer noch fahre ich jeden Morgen nach Ellmau in die Travel Partner Firmenzentrale. Allerdings habe ich die Chance bekommen, in einer neuen Abteilung zu arbeiten.

War ich jetzt ein gutes Jahr lang im Erdgeschoß als Assistentin der Geschäftsführung tätig, bin ich jetzt Teil des Produktmanagementteams. Ich freue mich riesig, diese Chance bekommen zu haben und ich nehme die neue Herausforderung gerne an.

Wie der erste Schultag
Veränderung macht mir Angst. Nicht jede Veränderung ist eine gute Veränderung. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und akzeptiert Veränderungen oft nur widerwillig. Warum ist das so? Ich denke, dass wir faul sind und die Dinge gerne so belassen wie sie sind. Auch wenn uns die aktuelle Situation missfällt, nehmen wir sie an, stellen uns darauf ein und bleiben in ihr – wenn auch widerwillig.

Die  Sache ist doch die, sobald die Hürde der „Veränderung annehmen“ erst einmal überwunden ist, fällt uns doch ein Stein vom Herz. Man kann plötzlich frei atmen, obwohl man auch vorher genug Luft bekam, fällt es nun leichter.

Gerne nehme ich den ersten Schultag als Beispiel. Die perfekte Metapher wie ich finde. Der geblümte Schulranzen gepackt, das Jausenbrot geschmiert, die Haare schön zu Zöpfen geflochten und trotzdem will ich nicht in die Schule gehen. Wie sind die anderen Kinder? Werden sie mich mögen? Was, wenn die Lehrer nicht nett sind und der Stoff zu schwierig?

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Der Schritt über die Schwelle fällt schwer und meine Sinne sind geschärft. Wie ein Adler scanne ich meine Umgebung und höre jeden Strich der Kreide auf der Tafel genau. Es riecht nach Turnschuhen und fauligen Äpfeln. Der erste Stress fällt von mir ab als die Glocke zur ersten Stunde läutet und der Lehrer das Wort übernimmt.

Nach der ersten Woche habe ich Freunde gefunden und die Schule macht richtig Spaß. Die Nervosität und Anspannung des ersten Tages ist verflogen und im Nachhinein betrachtet war sie auch völlig unnötig.

 

Genau so verhält es sich in der Arbeit, da bin ich mir ganz sicher! Ab und an kommt einfach die Zeit für eine Veränderung!

Haltet die Zöpfe hoch!

Gastautor

Immer wieder bekommen wir Beiträge von Gastautoren für Travel-Partner Blog. Viel Spaß beim Lesen!

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