Guerilla Marketing „Nein,danke – Wir verkaufen doch keine Affen!“

Von am 19. August 2014 in Allgemein, Off-Topic, Tipps und Tricks

 

Jeden Tag werden wir, ob bewusst oder unbewusst, mit hunderten Werbebotschaften konfrontiert. Doch genau diese eine, mit dem x und dem y  ist uns im Kopf geblieben. Warum nur? Ganz klar, sie war anders als all die anderen, oder hat uns einfach genau im richtigen Moment erwischt.

Die Guerilla-Vermarktung entstand in den 80er Jahren. Jay Conrad Levison gilt bis heute als der Pionier dieser ungewöhnlichen Vermarktungsaktionen. Dabei wird versucht mit geringem Kostenaufwand eine möglichst große Werbewirkung zu erzielen.

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Krieg und Frieden

„Guerilla“ als eine Art der Kriegsführung hat seine Wurzeln schon weit vor unserer Zeit. Bereits in der Antike wurden mit überraschenden Angriffen und unkonventionellen Taktiken die Gegner (nicht nur) in die Flucht getrieben.  (Buchtipp : „Guerilla Warfare“  Che Guevara) Mit dem heutigen Guerilla Marketing wollen wir allerdings genau das Gegenteil erreichen.

Der Begriff erlangt immer mehr an Bedeutung, denn auch hier wird gerne zu unkonventionellen Methoden gegriffen, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Ganz klar ist an dieser Stelle zu sagen: Guerilla-Werbung ist juristisch gesehen oftmals eine Grauzone.

 

 

Die großen Effekte dieser Art der Werbung sind oftmals der kreativen Vorarbeit und dem Ideenreichtum der Entwickler zu verdanken. Der nötige Überraschungseffekt „brennt“ sich gerne in die Köpfe der Rezipienten und diese helfen der ganzen Aktion dann gerne durch Mundpropaganda auf die Sprünge. Kurze Zeit später wird dann geteilt was das Zeug hält, die (neuen) Medien sind wie geschaffen dafür und fungieren als Buschtrommeln. Presse und Hörfunk reißen sich geradezu darum, die kreativen Werbegags zu publizieren. Denn wer teilt denn nicht gerne die lustigen Internetvideos, oder ein Foto von der Oma die in Leggins und mit pinken Haaren durch die Straßen läuft?!

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Auffallen um jeden Preis?!

Wie immer gehört Mut dazu – ein Unternehmer muss voll und ganz hinter seiner Kampagne stehen. Nur wer Guerilla-Marketing richtig einsetzt, kann mit dieser Low- Budget Maßnahme Erfolg haben. Man muss natürlich auch darauf achten wo und wie man Werbung betreibt, was in der einen Region als gewagt aber lustig erscheint, kann in der anderen als albern oder gar geschmacklos eingestuft werden.

Bei einer Planung sollte es vor allem an einem nicht fehlen: Ideen, Ideen, Ideen. Des weiteren braucht man auch jede Menge an Zeit, Energie und Kreativität. Wer daran spart wird im Nachhinein mit Sicherheit zu kauen haben!

 

Soweit zur Theorie – hier einige Praxisbeispiele (wie ich finde, sehr gelungen)

Rätsel um die Mount Everest-Besteigung einer 85-Jährigen

Guerilla Marketing

Bounty-Sauerei in New York

creativeguerrillamarketing.com

zoo_bus

 

 

niveapropperhund

Gastautor

Immer wieder bekommen wir Beiträge von Gastautoren für Travel-Partner Blog. Viel Spaß beim Lesen!

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