Alpenländischer Musikherbst 2014 – We have survived!

Von am 22. Oktober 2014 in Aktivitäten, Events, Mitarbeiter

Ein Augenzeugenbericht vom AMH 2014

Auch in diesem Jahr fand bereits zum einundzwanzigsten mal der Alpenländische Musikherbst statt. Zahlreiche Stars, unter anderem Hansi Hinterseer, die Amigos, Semino Rossi sowie meine persönlichen Favoriten, Melissa Naschenweng (eine aufstrebende Newcomerin aus Kärnten) und unser Geheim-Act Beatrice Egli, zeigten auf der Bühne am Hartkaiser-Parkplatz ihr Können und begeisterten vornehmlich die Generation 50+. Ich war für euch live dabei und konnte somit einige einzigartige Augenblicke und Momente erhaschen.

leeres Zelt_klein

 

Das Fest der Superlative

Das erste, was einem beim Besuch des Musikherbstes unweigerlich auffällt, ist unser riesiges Zelt. Ihr kennt vielleicht die Festzelte bei diversen Dorffesten, doch selbst diese sind vergleichsweise klein wenn man unser Festzelt damit vergleichen möchte. Mit 6.000 Plätzen kann es durchaus mit Stadthallen etc. mithalten. Schon der Aufbau allein nimmt fast eine Woche in Anspruch, ganz zu schweigen vom Dekorieren und Aufbauen der Biertische. Wenn man jedoch den schweren Teil gemeistert hat und das Fest mitsamt der Bühne endlich steht, so bekommt man erst mal einen schweren Schock, sofern man bei uns das erste Mal beim Musikherbst am Arbeiten ist. Doch auch unsere Gäste staunen nicht schlecht, vor allem, wenn sie einmal im hinteren Bereich sitzen. Dabei kann es durchaus zu ganz lustigen Szenen kommen, vor allem, wenn die jung gebliebenen Fans schon ganz aufgeregt auf den Auftritt warten und alles dafür tun, um den ersten Platz zu erhaschen. Dass hier beim ein oder anderen Gast dann sogar die letzten Kräfte mobilisiert werden und so mancher dann das ein oder andere Wehwechen nicht mehr spürt, klingt dann beinahe schon logisch, oder?

 

Mitarbeiter Ausweise_klein

Eine Mannschaft, eine Seele – die Musikherbst-Crew

Wenn nun die großen Abende mit den Stars und Sternchen der Volksmusik anstehen, so beginnt für uns der wahre Trubel: da wir vom Travel Partner so ziemlich alles im Zelt, angefangen von der Platzeinteilung bis zum Abendkassaverkauf, organisieren, herrscht des Öfteren große Aufregung, spätestens wenn genau ein bestimmtes Teil gerade fehlt und dieses sofort da sein muss. Damit auch alles glatt läuft, gibt es bei uns einige Fachmänner- und frauen, die sich hervorragend um die Crew und die Gäste kümmern, egal ob es sich um gerissene Lederhosen, Mikrophone mit Arbeitsverweigerung oder verlorene Sitzkissen handelt. Verlässt man nun das Festzelt, vorbei an den hübschen Mädels von der OPS, die die Abendkassa betreuen, so sieht man sofort den größten Einsatzort unseres Teams: unsere Läufer, angeführt von Betty und Marije, die unermüdlich ihre „Duracell-Häschen“ mit frischen Laufzetteln versehen, damit auch ja kein Bus zu spät vom Parkplatz ins Zelt kommt. Wenn dann endlich alle aufgeregt auf ihren Plätzen hocken und wohlversorgt mit dem Bier in der linken und der charmanten weiblichen Begleitung in der rechten Hand auf den Auftritt warten, geht es für uns dann ab ins VIP-Zelt, um in gemütlicher Runde den Abend ausklingen zu lassen.

 

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„Das sind ja die vom Travelpartner…“

Sobald nun die Bühnenperformances endlich beginnen und unsere junggebliebenen Fans nicht mehr zurückgehalten werden können, beginnt für einen Großteil von uns das wahre Spektakel. Vielfach ist es eine wahre „Gaudi“ zu sehen wie die „Groupies“ ihre Idole anhimmeln und dabei wie bereits gesagt so manches Wehwechen vergessen. Doch auch die Liebe, die die Fans ihren Idolen entgegenbringen, ist für uns ein Zeichen, dass wir alles richtig gemacht haben, und dass so manche Entbehrung während dieser Tage sich gelohnt hat. Spätestens, wenn der letzte Vorhang fällt und die Fans glücklich zu ihren Bussen spazieren, glaube ich, dass ihnen nicht nur Ihre Stars, sondern auch wir mit unserer Organisation und unserem Engagement in Erinnerung bleiben werden. Ich merke dass vor allem, wenn dann auf der Straße beim Bauernmarkt in Ellmau (der auch in dieser Zeit stattfindet und zum Programm gehört) plötzlich die Leute rufen „ach der ist ja vom Travel Partner, das ist doch unser kleiner Philipp“. Da merkt man einfach, dass sich die ganze Mühe gelohnt hat und dass man auch nächstes Jahr zu den „Musikherbst-Survivors“ gehören möchte.

 Traktor_klein

 

 

Doch wie seht Ihr das? Was haltet Ihr von unserem Musikherbst? Wart Ihr schon mal da, oder möchtet gerne hin? Und was haltet Ihr generell von solchen Veranstaltungen? Lasst es mich wissen!

Eurer Philipp

PS: für alle gaaaaaanz Neugierigen: Hier gibt’s die Vorschau für nächstes Jahr! Wir freuen uns auf euch!

 

Philipp Treichl

Klein aber oho, das passt wohl am besten zu mir! Ich schreibe leidenschaftlich gern und freue mich, jetzt auch beim Travelpartner-Blog meine Erfahrungen etc mit anderen zu teilen!

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